Unter Tage von Adnan G. Köse
Regie: Adnan G. Köse
Buch: Adnan G. Köse
Die Zeche in einem Ruhrgebiets-Ort steht vor dem Aus. Es kommt zum Kampf zwischen aufgebrachten Kumpeln, Ordnungshütern und Streikbrechern. Drei Bergarbeiter flüchten in die Kaue ihrer Zeche: Die Brüder Thomas und Ritchie und ihr bester Freund, der Türke Kemal. Thomas hat im Affekt auf einen Unternehmensberater und Befür-worter der Zechenschließung geschossen.
Kemal und Ritchie wollen den Schwerverletzten in ein Krankenhaus bringen, woran Thomas sie mit Gewalt hin-dert. Thomas, der nicht einsehen will, dass die Zeche keine Zukunft mehr hat, vermutet ein Komplott, das zur vor-zeitigen Schließung führt. Ihm ist unverständlich, dass sein Bruder und Kemal den drohenden Arbeitsplatzverlust widerstandslos akzeptieren. Mit der vertrauten Lebens-form ist auch die Freundschaft der drei Kumpel zerstört. Noch bevor die Nacht um ist, wird einer von ihnen tot sein. Kain und Abel unter Tage.
Für die Premiere wird auf Zeche Lohberg im gleichnamigen Stadtteil von Dinslaken gespielt.
Die Zeche wurde im Jahr 2005 stillgelegt. Viele der mehr als 1.400 Mitarbeiter mussten in den Vorruhestand gehen. Vor diesem Hintergrund erweckt das Theaterstück einen bedrückenden geschichtlichen Tatbestand auf beklemmend realistische Weise wieder zum Leben.
Ab 16.03.2010 gibt es Termine im Arkadas Theater - Bühne der Kulturen.
Kemal und Ritchie wollen den Schwerverletzten in ein Krankenhaus bringen, woran Thomas sie mit Gewalt hin-dert. Thomas, der nicht einsehen will, dass die Zeche keine Zukunft mehr hat, vermutet ein Komplott, das zur vor-zeitigen Schließung führt. Ihm ist unverständlich, dass sein Bruder und Kemal den drohenden Arbeitsplatzverlust widerstandslos akzeptieren. Mit der vertrauten Lebens-form ist auch die Freundschaft der drei Kumpel zerstört. Noch bevor die Nacht um ist, wird einer von ihnen tot sein. Kain und Abel unter Tage.
Für die Premiere wird auf Zeche Lohberg im gleichnamigen Stadtteil von Dinslaken gespielt.
Die Zeche wurde im Jahr 2005 stillgelegt. Viele der mehr als 1.400 Mitarbeiter mussten in den Vorruhestand gehen. Vor diesem Hintergrund erweckt das Theaterstück einen bedrückenden geschichtlichen Tatbestand auf beklemmend realistische Weise wieder zum Leben.
Ab 16.03.2010 gibt es Termine im Arkadas Theater - Bühne der Kulturen.



















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